Hier ein Gleichnis aus dem Orient:

Eines Tages kommt ein Diener eines Kaufmanns in Bagdad in großer Bestürzung zu seinem Herrn.

»Oh Herr«, ruft er, »heute Morgen rempelte mich jemand auf dem Marktplatz an. Ich drehte mich um und sah, dass es der Tod war. Sein Blick war so grauenvoll, dass ich nun um mein Leben fürchte. Bitte gib mit dein Pferd, o Herr, damit ich fliehen kann... Mit deiner Hilfe kann ich noch vor Einbruch der Dunkelheit in Samarra sein.«

Der Kaufmann war ein großzügiger Mann. Er gab dem Diener ein gutes Pferd und ließ ihn fortreiten. Als der Kaufmann am Nachmittag über den Marktplatz schlenderte, sah er den Tod in der Menge stehen.

»Warum hast du meinen Diener heute Morgen so erschreckt und so drohend angesehen?«

»Ich habe ihn nicht drohend angesehen«, erwiderte der Tod,«Ich war nur überrascht, ihm heute Morgen in Bagdad zu begegnen, wo ich doch heute Abend mit ihm in Samarra verabredet bin.«

 

Ein orientalisches Märchen

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Eine Geschichte zum Thema selbsterfüllende Prophezeiung

Alles hat seinen Sinn im Leben. Dies ist einer meiner Lebensphilosophien. Ist unser Weg vorgegeben? Können wir unserem Schicksal entkommen? Können wir es beeinflussen? Vorsichtig mit unseren Gedanken: Jeder Gedanke hat die Tendenz Realität zu werden – ob positiv oder negativ. Ich sage immer wenn jemand negative Gedanken von sich gibt: »Achtung … Kannste haben«

 

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